CSA: Erfolgreiches E-Mail-Marketing heute und morgen

  • Schlechte E-Mail Praktiken auf Smartphones verstärken negative Auswirkungen auf Brand Reputation
  • Marken schaffen mobil ein noch persönlicheres Mail-Erlebnis
  • CSA Summit nennt Best Practices für Vertrauen entlang der gesamten E-Mail-Wertschöpfungskette

Kurz vor einer Reise zeigt das Smartphone die E-Mails mit Flug- und Hotelbestätigung an, eine App weist auf einen E-Mail-Gutschein hin, bevor dieser abläuft: Das E-Mail-Marketing der Zukunft ist perfekt auf die Empfänger zugeschnitten und erreicht diese mobil zu jeder Zeit – über dieses Highlight und viele weitere Themen diskutierten rund 120 E-Mail-Experten vom 10. bis 12. Mai im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln. Aus 12 Ländern kamen die Teilnehmer im Rahmen des CSA (Certified Senders Alliance) Summits zusammen, der jedes Jahr eine feste Größe im Terminkalender vieler internationaler E-Mail-Marketing- und Sicherheits-Experten ist. Speaker entsandt hatten beispielsweise Branchengrößen wie AOL Mail, 1&1, Microsoft und Cisco Systems.

Vertrauen bleibt die Grundlage jeder E-Mail

„Vertrauen ist und bleibt auch zukünftig der Schlüssel für erfolgreiches E-Mail-Marketing“, sagt Julia Janßen-Holldiek, Direktorin CSA. „Wer dazu noch zukünftige Verhaltensmuster und neue Features in seine heutige Planung einbezieht, der versendet auch morgen noch relevante E-Mails, die ankommen.“ Wie wichtig die Zusammenarbeit aller Akteure dabei ist, das zeigen die vielen sehr gut gemachten Phishing-Attacken, die immer häufiger erfolgreich sind und großen Schaden anrichten, stellt Terry Zink, Program Manager Microsoft Corporation fest. Obwohl viele Domains bereits Authentifizierungsprotokolle wie SPF und DKIM einsetzen, finden E-Mail Betrüger immer wieder Wege, die Nutzer zu täuschen. Als neuen Standard für vertrauenswürdige E-Mails stellte Terry Zink BIMI (Branded Indicators for Message Identification) von Microsoft vor, das E-Mails sicherer machen könnte. Der BIMI Standard ist öffentlich auf GitHub einseh- und kommentierbar. In den nächsten Monaten wird er als Internet Draft bei der IETF (Internet Engineering Task Force) veröffentlicht, dort wird der Standard anschließend öffentlich diskutiert.

Die Zukunft der E-Mail hat begonnen

Eine Chance für das E-Mail-Marketing der Zukunft bieten smarte Apps, die E-Mails für die Empfänger auslesen. Übersichtlich auf einer Karte zeigen sie dem Leser alle wichtigen Infos an inklusive weiterer Daten aus dem Internet – beispielsweise Wetterdaten für eine geplante Reise. „ISP (Internet Service Provider), ESP (E-Mail Service Provider) und Trust Center wie die CSA fungieren dabei als Makler des Informationsflusses zwischen Marken und Konsumenten“, sagt Marcel Becker, Director Product bei AOL Mail in seinem Vortrag. „In der Zusammenarbeit aller Akteure entsteht eine gute E-Mail-Erfahrung für die Konsumenten. Trust Agencies wie die CSA werden für ISPs und ESPs dabei immer wichtiger, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.“ Neue Herausforderungen erwartet er auch von intelligenten Assistenten wie Alexa oder Siri, die voraussichtlich immer mehr Fähigkeiten zur Verwaltung der eigenen E-Mails erlernen werden.

Best Practices für Reputation heute und morgen

Der Trend zur mobilen E-Mail kann sich auch auf die Reputation der Versender auswirken – insbesondere, wenn ein Empfänger eine E-Mail mit einem Fingerwisch als Spam meldet. Experten empfehlen beispielsweise unbedingt, Empfängern die Abmeldung von einem Newsletter mit einem Klick zu ermöglichen, um die Brand Reputation zu schützen. Nachweisbare Absender-Identitäten mittels SPF, DKIM und Co. sind ebenso wichtig wie ein professionelles Management der Rückläufer und Bounces.

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