Was kann die Blockchain?

eco Kompetenzgruppenleiter Stephan Zimprich im Kurzinterview

Diese und weitere Fragen beantwortet der eco Kompetenzgruppenleiter Stephan Zimprich im Kurzinterview und beim eco Future Talk auf der #CeBIT am 20. März.

Herr Zimprich, was kann die Blockchain?


Die Technologie hat sicherlich das Potenzial, tradierte Marktstrukturen zu verändern und in vielen Bereichen auch Dienstleistungen, die heute für eine sichere und vertrauenswürdige Abwicklung einer Transaktion erforderlich sind, überflüssig zu machen. Ob und in welchem Zeitraum sich dieses Potenzial voll entfalten kann, kann heute allerdings nur schwer prognostiziert werden; hierzu sind nicht nur technologische Hürden zu nehmen, sondern auch Anpassungen im rechtlichen bzw. regulatorischen Bereich erforderlich.

Welches ist der Bereich/die Branche, den die Blockchain am meisten verändern wird und warum?

Die Blockchain-Technologie ist eine Querschnittstechnologie, die überalle dort Anwendung finden kann, wo es um Transaktionen geht – sie ist also branchenneutral, und dementsprechend vielfältig sind die Use Cases, die derzeit diskutiert und realisiert werden. Großes disruptives Potenzial besteht im Finanzsektor, da hier zumindest theoretisch die Möglichkeit besteht, dass die Rolle der Banken grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Was plant eco für die nächsten Monate zum Thema Blockchain?

Wir werden weiter Gas geben und mit unseren Teilnehmern Anwendungsmöglichkeiten und ihre Grenzen ausloten. Auf der CeBIT veranstalten wir den eco FutureTalk, ein spannendes Forum, in dem wir unterschiedliche Aspekte der Blockchain aus praxisnaher Perspektive diskutieren werden. Im April folgt eine Veranstaltung in München, und im Herbst werden wir – wenn alles klappt – eine große Konferenz mit einem Wettbewerb für konkrete Umsetzungsideen veranstalten.

Ein Foto von Stephan Zimprich, Leiter der Kompetenzgruppe Blockchain ist hier erhältlich.

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